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Es gibt eine Sache, die du zu jederzeit anwenden kannst, um endlich weiter zu kommen im Leben. Es ist Fokus! In diesem Blogpost möchte ich Dich daran erinnern, dass du deinen Fokus auf den Fokus legst ;)! Spaß beiseite! Ich glaube fest daran, dass du mit Fokus deutlich weiter kommst im Leben. Doch gerade in Zeiten von Social Media, viel Informationen und einem hektischen Außenrum ist genau diese eine Fähigkeit das, was uns am schwersten fällt. 

Fokus bringt dir Klarheit, Fokus macht entspannter und ist ein Booster, wenn es um Zielerreichung geht. Die Fähigkeit, sich immer wieder zu fokussieren auf etwas, bringt dich schneller ans Ziel und du verschenkst kein Potenzial. 

Warum mir dieser Blogpost so wichtig ist? Weil ich ehrlich sein will: Mir selbst fällt es häufig sehr schwer, mich nur auf eine Sache zu konzentrieren. Gerade seit ich Mama bin, ist die geteilte Aufmerksamkeit im Alltag häufig nicht zu unterlassen. Dieser Blogpost ist sozusagen nicht nur für dich geschrieben, sondern auch ein freundlicher Reminder an mich selbst. 

Ich lasse mich wirklich sehr leicht ablenken. Mein Kopf will immer wieder hin- und her switchen und anstatt eine Sache zu ende zu machen, bin ich schon wieder an der nächsten dran, wenn mir gerade ein Gedankenblitz kommt. Ehrlich gesagt führt das dazu, dass ich relativ häufig nicht gerade effektiv oder auch effizient bin und deutlich weniger schaffe als ich könnte. Manchmal erreiche ich mein Ziel ohne den nötigen Fokus sogar gar nicht. 

In diesem Artikel lernst du, was Fokus eigentlich ist, wo die Vorteile von Fokus für Dich liegen und zu guter letzt bekommst du meine besten Tipps, wie Du es schaffst fokussierter zu werden und Deine Energie zu kanalisieren. Mit dem Ergebnis, dass du endlich weiter kommst mit dem, was du im Leben willst. 

Was bedeutet Fokus eigentlich?

Grundlegend bedeutet Fokus, dass sich “etwas” auf einen bestimmten Punkt konzentriert, dort zusammen trifft und/oder etwas in den Mittelpunkt gerückt wird. Wir konzentrieren uns hier auf den Fokus aus mentaler Sicht. Diesen sehe ich persönlich als die bestmögliche bewusste und im besten Fall auch unbewusste Konzentration deiner Energie und deiner Aufmerksamkeit auf eine einzige Sache.

Diese Sache kann beispielsweise ein Ziel, also ein bestimmtes Vorhaben, sein. Wenn Du also ein Ziel hast und voll darauf fokussiert bist, dann steht dieses im Mittelpunkt Deiner Wahrnehmung. Und zwar bewusst und unterbewusst. Bei allem, was du tust, versuchst du also deinem Ziel näher zu kommen. Im besten Fall schaffst du es auch so zu denken, dass du deinem Ziel näher kommst. 

Es fühlt sich für dich so an, als hättest Du einen Scheinwerferlampe an deiner Stirn, die sich immer genau auf die Dinge richtet und sie beleuchtet, die dich weiter voran bringen. Die anderen Dinge bleiben im Dunkel und du siehst sie gar nicht mehr unbedingt und nur sehr undeutlich.  

Warum du lernen solltest, dich zu fokussieren?

Man sagt, dass der Mensch rund 20 Minuten benötigt, um sich wieder auf etwas zu fokussieren und die gleiche Konzentration an den Tag zu legen sobald er abgelenkt wurde. Du kannst also nach dem Telefonat, das dich gestört hat oder dem kurzen Check von WhatsApp, das aufpoppt wieder weitermachen mit dem, woran du gerade saßt, doch du wirst nicht im gleichen “Flow” sein. 

Flow nennt man im Mental Training den Zustand, in dem du die bestmöglich Leistung ablieferst. Das kann im Sport und beim Wettkampf beispielsweise der Zustand sein, bei dem du ausreichend Druck verspürst, um Bestleistung abzuliefern, aber nicht zu viel Druck um zu versagen. Du hast gut genug trainiert, um dich sicher zu fühlen, aber nicht zu viel, um zu müde zu sein usw. 

Diesen Flow möchtest du haben. Dann bist du meist optimal fokussiert und kommst am besten voran. 

Es gibt den Spruch “Where focus goes, energy flows” und gefühlt habe ich diesen Spruch schon etliche Male hier auf meinem Blog und bei Social Media geteilt. Aber diese Tatsache ist einfach so. 

Der Hintergrund dafür mag etwas spirituell klingen. Aber da ich ein großer Fan von Spiritualität bin, möchte ich es doch gerne mit dir teilen: 

Es gibt das sog. universelle Gesetz der Schwingung (eines der sieben universellen Gesetze). Es besagt, dass alles in diesem Universum Energie ist und in ständiger Bewegung. Da wir ja alle aus Atomen bestehen, stimmt das tatsächlich. Energie bewegt sich immer auf einer bestimmten Frequenz, d.h. Schwingung. Wenn du beispielsweise ein bestimmtes Gefühl empfindest, wie Angst oder Wut, dann befindest du dich in dieser Schwingung und auf dieser Frequenz. Bei positiven Gefühlen (Freude, Glück, Dankbarkeit, Liebe) schwingst du “höher”. Die unterschiedlichen Frequenzen spüren wir ja auch tatsächlich, in dem wir uns leichter oder schwerer fühlen. 

Wie beim Funken, kommt immer das in Verbindung, was auf der gleichen Frequenz, also Schwingung ist. Wenn du also Traurigkeit und Mangeldenken (zB bzgl. deiner Finanzen) aussendest, dann empfängst du genau das, was dazu passt. 

Wenn Dein Fokus auf eine Sache sehr, sehr hoch ist, dann sendest du diese Energie aus und gehst quasi ganz automatisch auf diese Sache zu. Du verspürst weniger Ablenkung. 

Wie ich es oben mit der Stirnlampe schon beschrieben hatte, verändert Fokus auch Deine Wahrnehmung. Du beleuchtest Möglichkeiten und Gelegenheiten und nimmst sie als diese wahr. Ohne diesen Fokus und auch ohne die richtige Schwingung und Frequenz, siehst du eher Probleme und Hürden.

große Ziele haben

Gerade bei großen Zielen, die final erst nach einer gewissen Zeit erreicht werden oder einen extremen Aufwand bedeuten, bedeutet dieser Fokus, dass du es nicht aus dem Blick behälst. Warum ich übrigens ein großer Fan von großen Zielen bin, zeigt auch die Grafik sehr gut.

Wenn du deinen Fokus richtig setzt und behälst, dann schaffst du es leichter Prioritäten zu setzen. Willst du lieber feiern gehen oder beim Sport weiterkommen? Willst du lieber dein Studium mit Bestnote beenden oder Netflix Serien schauen. Was ist das, was dich in diesem Moment weiterbringt. Wenn du den Fokus von deinem Ziel nimmst, werden deine Bemühungen abschweifen und auf die Dinge fallen, die kontraproduktiv bezüglich deines Ziels sind. 

Wir müssen uns oftmals ein wenig “eingrooven” für den richtigen Fokus. Es ist also von Vorteil, wenn du versuchst den Fokus möglich beizubehalten. Anstatt ihn immer wieder neu zu finden und einzustellen. Das kostet Energie und Zeit. 

Viele versuchen an mehreren Zielen gleichzeitig zu arbeiten. Das kostet dich auf jeden Fall Fokus. Fehlender Fokus bedeutet, dass du länger brauchst, um dein Ziel zu erreichen. Das geht meist auf Kosten des Durchhaltevermögens, da du schneller müde wirst deine Energie für das Ziel hochzuhalten.  

Zusammengefasst – die 3 Top Vorteile von Fokus: 

  • Fokus bringt dir Klarheit, denn du weißt zu jeden Moment, was das ist, das dich weiterbringt im Leben!
  • Fokus macht entspannter und spart Energie, denn du siehst den Weg, den du gehen musst und musst nicht permanent zwischen den Stühlen sitzen, weil du allem gerecht werden willst. 
  • Fokus ist ein Booster, wenn es um Zielerreichung geht, denn du kommst schneller ans Ziel und verschenkst kein Potenzial auf dem Weg. 

7 Tipps, wie Du es schaffst fokussierter zu sein

Tatsächlich sind die wenigsten Dinge in unserem Leben angeboren. Deine Nase ja, deine Fähigkeit, dich zu fokussieren oder die Eigenschaft sich auf eine Sache zu konzentrieren NICHT! Du kannst die meisten Eigenschaften und Fähigkeiten trainieren. So wie einen Muskel kannst du mentale Zustände trainieren und ganz bewusst stärken. Daher gebe ich dir nachfolgend 6 Tipps mit an die Hand, wie du es schaffst fokussierter zu sein. 

TIPP #1: Konzentration trainieren

Du kannst es wie beim Krafttraining üben, dich zu konzentrieren und dich nicht von äußeren Dingen ablenken zu lassen. Dabei fängst du wie auch bei neuen Übungen klein an und steigerst es. 

Konzentriere Dich also einmal voll auf eine Sache (ich zum Beispiel konzentriere mich während ich diesen Text schreibe auf das Schreiben und versuche das Handy nicht anzurühren – was mir zugegebenermaßen oft schwer fällt). Ich setzte mir dann gerne einen Timer oder nutze meine App Forest, um für einen bestimmten Zeitraum (zB 10 Minuten bis hin zu 90 Minuten) nichts anderes zuzulassen und einfach durchzuziehen. Ich lasse also für eine bestimmte Zeit keine Ablenkungen und Einflüsse von Außen zu. 

Ich höre dabei übrigens gerne sog. Fokus Musik. Die Musik stimmt deine Gehirnwellen auf eine bestimmte Frequenz ein, die es dir erleichtert, bei der Sache zu bleiben. Ergänzend sind Noice-Cancelling Kopfhörer geeignet, damit dich Geräusche von Außen nicht ablenken und unterbrechen.

TIPP #2: Mach dein Ziel ganz klar

Fokus macht nur Sinn, wenn du ein ganz klares Ziel hast. Sonst weißt du nicht, wohin dein Fokus eigentlich gehen soll und wird wieder nicht gebündelt. 

Essenziell für ein klares Ziel ist die Zielsetzung und damit einhergehende Formulierung

Ich habe dir einen ausführlichen Blogpost zu dem Thema geschrieben: “Wie du dir Ziele richtig setzt und sie leichter erreichst”: Wende unbedingt eine der drei darin genannten Techniken oder am besten alle drei in Kombination an und dein Ziel wird dir so klar, wie nie zuvor!

Zielsetzung

TIPP #3: Ebne abends bereits den Weg einen erfolgreichen nächsten Tag

Alle reden über dein Morgenritual und ja, das kommt gleich auch noch dran. Doch ich glaube du kannst bereits am Abend den Weg für einen erfolgreichen nächsten Tag ebnen. 

Beim Abendritual empfehle ich dir einmal kurz Bilanz zu ziehen, was du den Tag über für dein Ziel getan hast, was richtig gut lief und was vielleicht für den nächsten Tag besser laufen kann. 

Ich formuliere ausnahmslos IMMER am Vorabend meine Top 3 Dinge, die ich am nächsten Tag erreichen möchte und natürlich checke ich hier ein, ob sie etwas mit meinem Ziel zu tun haben. Notiere dir also wirklich in deiner Notiz-App oder auf einem Zettel, welche drei Dinge, die wichtigsten sind für den nächsten Tag und markiere eins mit der Top Prio. 

Ich wache in der Folge direkt Morgens mit einem gewissen Fokus auf. Außerdem kannst du vor dem Schlafen gehen dein Ziel visualisieren. Dafür habe ich dir ein YouTube Video aufgenommen, dass dich durch eine komplette Visualisierung führt. 

TIPP #4: Morgen Check in mit dir selbst

Über das Morgenritual habe ich auch schon einen eigenen Blogpost geschrieben, denn es hilft dir, dich direkt nach dem Aufstehen “einzutunen”. Wir checken morgens mit Social Media ein, schauen, was unsere Vorbilder machen und Stars oder Freunde, doch wir checken nicht mit uns ein. Das ist einfach so schade. 

Es bietet sich beim Morgenritual auch an, direkt etwas zu tun, das Dich Deinem Ziel direkt näher bringt. Du willst sportlicher werden, dann mach doch jeden Morgen 3x 10 Liegestütze oder ein kleines Workout. Dein Ziel ist mehr Entspannung, dann plane dir eine kurze Meditation ein usw. Es muss nichts großes sein, denn auf lange Sicht machen die vielen kleinen Dinge eine immensen Unterschied.

TIPP #5: Committe dich mit jemanden oder macht Co Working

Wieso funktionieren Gruppenfitnessprogramme so gut oder Weight Watchers? Weil wir in einer Gruppe sind. Und weil wir unter Beobachtung besser performen. Wir fühlen uns kontrolliert und wollen die Erwartungen anderer erfüllen. 

Auch ich mache mir das zunutze und arbeite hin und wieder online via Video Chat Programm zusammen mit einer anderen selbstständigen Freundin im sog. Co-Working. Geht natürlich auch real, aber da wir ca. 500 km auseinander wohnen, bevorzugen wir das digitale Co Working. 

Wir verabreden eine feste Zeit besprechen kurz, welche Dinge jeder von uns bearbeiten möchte und dann wird losgelegt. Das Handy wird nebenbei nicht angerührt. Es gibt maximal eine Toilettenpause und eine zum Wasserholen. Es wird nebenbei nichts gegessen, was ich im Homeoffice gerne gedankenverloren tue. Man arbeitet voller Fokus an dieser einen Sache!

TIPP #6: Lerne Achtsamkeit (zB mit Meditation)

Durch Meditation und andere Achtsamkeitsübungen, lernen wir ebenfalls den Fokus zu behalten auf einer Sache. Beim Meditieren passiert es immer wieder, dass die Gedanken abschweifen, dass wir plötzlich im Gestern oder schon im Übermorgen hängen. In dem wir uns zum Beispiel mit unserem Atem verbinden und immer wieder darauf konzentrieren, dass wir gerade ein- und wieder ausatmen, kommen wir mental “in den Moment”, also in die Gegenwart. Und dieses immer wieder zurückkehren zu dem, wo wir eigentlich gerade sein wollen, könne wir damit super trainieren.

Es fällt einem mit der Zeit immer leichter anderes Loszulassen und auf “später” zu verschieben und sich wieder auf das zu fokussieren, was gerade wichtig ist für uns. 

TIPP #7: Konditioniere dich auf “FOKUS”

Wir Menschen sind am Ende des Tages genauso zu konditionieren, wie Hunde. 

Die Geschichte vom sabbernden Hund, der nach ein paar mal Glöckchenbimmeln in verbindung mit einem Leckerli plötzlich schon beim reinen Bimmeln anfängt zu sabbern, erspare ich dir an dieser Stelle. 

Du kannst dieses einfache System aber hervorragend für dich nutzen, denn wir können auch gewisse Reize einüben, die dazu führen, dass wir in den “Focus-Mode” kommen. 

Dies kann ein bestimmtes Getränk sein, das du nur trinkst, wenn du dich fokussieren musst. Eine bestimmte Brille, eine bestimmte Musik oder oder. 
Dieser Tipp hilft dir vor allem, wenn du wirklich fokussiert arbeiten willst. Wenn du dich während des Tages immer wieder mit deinem Ziel verbinden willst, um den Fokus zu behalten, kannst du ein Armband, eine Uhr oder anderes Schmuckstück nehmen, das dich immer wieder “erinnert”. Ganz radikal wählen manche sogar ein Tattoo. Der Blick fällt unbewusst sehr häufig darauf. Ich habe auch ein Armband auf dem steht “Dream BIG” und es verbindet mich jeden Tag immer und immer wieder damit, dass ich groß denken, träumen und wünschen darf.  

Fazit: Be focus my friend!

Fokus hat in meinen Augen nur Vorteile. Wenn Du ein Ziel möglichst schnell und mit weniger Aufwand erreichen möchtest, dann kommst du nicht drumherum dieses Superpower zu nutzen und zu lernen. Mit ein wenig Übung, wirst du es schaffen, dich besser zu fokussieren. Und wenn es mal nicht so gut klappt: Dann entspannen und wieder weitermachen – wie mit allem im Leben!