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Die ganze Welt spricht von Dankbarkeitspraxis als die neue Waffe, um glücklicher und zufriedener zu werden. Doch was ist das überhaupt? Warum empfehle auch ich es als absolute Hilfe, damit du dein Leben auf’s nächste Level heben kannst? Das erkläre ich dir in diesem Blogpost. Denn Dankbarkeit ist kein “rosarote Brille” aufsetzen und Happiness vortäuschen! Es öffnet deinen Blick, bringt dir Klarheit und ermöglicht dir, dein Leben, deine Zukunft und deine zwischenmenschlichen Beziehungen aktiv zu gestalten und erfüllter zu leben. 

 

Warum Dankbarkeitspraxis?

Unser Gehirn produziert ca. 50 bis 80.000 Gedanken am Tag. Es feuert unaufhaltsam auf dich ein. Circa 98% davon nehmen wir nicht bewusst wahr. Einige bemerken wir sehr wohl und sie kommen und immer und immer wieder. Je häufiger wir etwas denken, desto mehr halten wir es für die unabdingbare Wahrheit. Wir hypnotisieren uns im Prinzip selbst und beeinflussen so, wie unser Leben verläuft. 

Wenn du dich mit dem Thema Dankbarkeitspraxis noch nicht allzu viel beschäftigt hast, dann wirst du feststellen, dass ein Großteil unserer Gedanken negativ sind. Wir erzählen uns, was wir alles nicht können, warum wir es nicht können. Dass wir nicht gut Reden halten können, weil wir in der 5ten Klasse beim Referat mal gepatzt haben. Dass wir unsportlich sind, weil wir immer zuletzt ausgewählt wurden beim Schulsport und dass wir zu laut sind, weil unsere Eltern und jahrelang eingeredet haben: Sei mal leise. Kennst du? Vermutlich und soll ich dir was sagen? Kenne ich auch – zu gut. Was habe ich mir über Jahre für einen negativen Selftalk angetan. Und ja manchmal passiert mir das selbst heute noch: ABER, ich bin mir dessen heute bewusst. 

In der positiven Psychologie wird die Dankbarkeitspraxis als Tool empfohlen, dass dir helfen kann, deine Aufmerksamkeit und deinen Fokus so zu lenken, dass du positiv denkst und deinen Blickwinkel so änderst, dass du glücklicher und zufriedener wirst. 

Es geht hierbei nicht darum, dass du nicht so schöne Dinge in deinem Leben weg schiebst oder nicht doof finden darfst oder dass du die Realität irgendwie schön redest oder verschleierst. Es bedeutet nur, dass du in allen Dingen auch mal nach dem positiven Aspekt fragst, dass der Negativitäts-Bias, den wir teilweise antrainiert bekommen mal etwas runterfährst und zeitweise ersetzt durch einen anderen Blickwinkel. Es gibt nämlich immer zwei Seiten im Leben – das Polaritätsprinzip, das besagt, dass es immer da wo es Schatten gibt auch Licht gibt, dass es Yin und Yang gibt und eben immer zwei Seiten. 

In meinem persönlichen Fall kann ich dir das am Bsp. meiner ersten Fehlgeburt bzw Eileiterschwangerschaft nennen. Das war natürlich nicht schön, doch ohne diesen Vorfall würde es heute meine wunderbare Tochter nicht geben. Denn sie ist entstanden zu einem Zeitpunkt als ich mit dem ersten Kinde eig. noch schwanger gewesen wäre. Auch die Krankheit meines Vaters war ein Grund, wieso ich mich bereits entschieden hatte schon Nachwuchs zu wollen, da ich mir so sehr gewünscht hätte, dass er noch Opa wird. Leider verstarb er als ich ihm in der 8ten Woche von meiner Schwangerschaft erzählte wenige Tage später. Er wusste aber immerhin noch, dass er Opa wird und ich weiß auch heute, dass er sehr oft bei mir ist und erlebt, wie meine Tochter groß wird. 

Das tolle an Dankbarkeit ist, dass du wenn du tiefe Dankbarkeit empfindest ein Gefühl der Liebe und Erfülltheit spürst – und parallel dazu kann kein Angstgefühl in dir sein. D.h. du fühlst dich deutlich besser und gerade wenn Angst ein Thema für dich ist, dann empfehle ich dir umso dringlicher, dir eine tägliche Dankbarkeitspraxis anzueignen. 

Auch in meinem GRATIS 14 Tage E-Mail Kurs arbeiten wir mit Dankbarkeit – also melde dich gerne sofort an, wenn du noch nicht am Start bist! 

Wie übe ich Dankbarkeitspraxis aus?

Ich habe begonnen mit meiner Dankbarkeitspraxis als ich angefangen habe mit dem 6-Minuten Tagebuch zu arbeiten. Und das mache ich seit mittlerweile knapp 1,5 Jahren (Stand März 2021). Darin wird direkt morgens beim Ausfüllen der vorgegebenen Fragen darin abgefragt, für welche 3 Dinge du heute dankbar bist. Dies mache ich seither fast täglich. Ob nun im 6 Minuten Tagebuch oder auf andere Art und Weise. Dir täglich einen Moment Zeit zu nehmen und zu brainstormen, wofür du dankbar bist ist eine Möglichkeit. Am besten schreibst du das Ganze dann auch auf. 

Häufig fokussieren wir uns dabei auf Gegenstände, materielles, Personen usw. – d.h. Dinge im Außen. Versuche hier auch einmal dankbar zu sein für Eigenschaften, Ressourcen und Fähigkeiten, die du hast. Außerdem kannst du auch Dankbarkeit üben für Dinge, die in der Zukunft passieren. Ich bin dankbar dafür, dass heute ein entspannter Tag wird. Ich bin dankbar dafür, dass heute wieder Kundenanfragen reinkommen, usw. 

Dein Retikuläre Aktivierungssystem (RAS) im Gehirn wird dann dafür sorgen, dass du Möglichkeiten und Wege rausfilterst, die dir genau das liefern: Entspanntheit im Alltag. Möglichkeiten zB eine Story zu machen, die wie Magie wieder Kundenanfragen in dein Leben ziehen.

Wichtig hierbei ist, dass du die Dankbarkeit wirklich spürst. Dabei kann es hilfreich sein, deine Augen zu schließen. Ich mag es auch, mir mal 2 Minuten einen Timer zu stellen. Und das empfehle ich dir auch direkt jetzt zu tun und einmal 2 Minuten in die tiefe Dankbarkeit reinzugehen für alles was ist, für alles was war und für alles, was noch kommen wird. 

Eine tolle Übung kann auch eine kleine Challenge sein: Timer auf 15 Minuten und aufschreiben, aufschreiben, aufschreiben für was du alles dankbar bist! Es ist so viel Fülle bereits in deinem Leben – eine Dankbarkeitspraxis wird dir genau das zeigen. 

 

Dankbarkeit hat in meinem Leben sehr viel verändert. Auch an sehr trüben Tagen schaffe ich es fast immer, meine Dankbarkeitspraxis durchzuziehen. Manchmal bedanke ich mich für die Sonne, die ich draußen sehen. Manchmal bedanke ich mich für meinen Wohlstand und manchmal auch einfach nur, dass ich heute Morgen gesund aufgestanden bin! Es gibt IMMER etwas für das du dankbar sein kannst! 

Titelbild: Bild von StockSnap auf Pixabay