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Unsere Gedanken und die darin enthaltenen Worte und das, was wir teilweise dann auch laut aussprechen, bestimmt maßgeblich darüber, was wir für Resultate in unserem Leben erhalten. Die meisten Menschen reden nicht sehr bewusst mit sich bzw. über sich. Sei es nur in Gedanken oder auch laut ausgesprochen. Mich selbst eingeschlossen! Ich werde aber immer besser. Ich lerne immer weiter, achtsam zu sein und zu analysieren, was ich den ganzen Tag denke und ausspreche. 

1. ODER

Familie gründen oder Karriere machen, Freizeit oder Arbeiten, Sicherheit oder Freiheit. Das Entweder Oder Spiel, wie ich es gerne nenne. Ich kenne es nur zu gut. Gehörst du auch zu einem der Menschen, der als Kind gesagt bekommen hat “Man kann eben nicht alles haben im Leben!” Ernsthaft? Wo steht das denn geschrieben? Du willst alles von den oben genannten Dingen? Na dann auf!! Überleg dir nicht was entweder oder möglich ist, sondern was in welcher Kombination und WIE möglich ist! Wenn du dir ehrlich die Frage stellst, wie ist beides möglich, dann kommen da meist schon die ersten Ideen anstatt, dass du dich mit “Es geht nur das eine oder das andere” zufrieden gibst! 

2. ICH MUSS

Hierbei habe ich definitiv die größte Veränderung gespürt, als ich das Wort Müssen einmal gestrichen habe bzw. ersetzt habe. Was habe ich mir immer alles eingeredet, was ich angeblich MUSS. Ich muss arbeiten – im besten Fall noch hart. Ich muss einkaufen, ich muss noch zur Post, ich muss Sport machen. Bullshit! Wir müssen tatsächlich gar nichts im Leben – außer Sterben. Alles andere sind selbstbestimmte Handlungen und je nachdem, wie du dich entscheidest, musst du lediglich eines: Mit der jeweiligen Konsequenz leben. Du bezahlst deine Rechnungen nicht, dann musst du mit der Konsequenz leben und mit der jeweiligen Konsequenz der Konsequenz. Ich ersetze seither regelmäßig da Wort müssen entweder durch das Verb “wollen” oder einfach alternativ das Verb, das ich sonst in Kombination verwendet hätte: Also anstatt “Ich muss noch einkaufen”, einfach “Ich kaufe heute noch ein.” Das Wort müssen baut eine unglaubliche Schwere und einen Druck auf und wenn du so wie ich den Wert “Freiheit” sehr hoch ansetzt, dann beraubt dich das Wort “Müssen” dieser Freiheit und es fühlt sich schwer an!  

 

3. IRGENDWANN

„Irgendwann muss ich um meine Finanzen kümmern…“ „Irgendwann will ich auch mal nach Südafrika fliegen….“ „Irgendwann könnte ich mir auch vorstellen, selbstständig zu sein….“  Ja, wann ist denn dieses irgendwann? Morgen? Nächste Woche? In 1 Jahr? In 10 Jahren? Vielleicht aber auch nie? Wenn du dir keine Deadlines setzen für unsere Träume, Wünsche, Ziele, wie willst du denn dann jemals wissen, was du ab sofort tun musst, um diesen Wunsch, dieses Ziel oder diesen Traum zu erreichen? Eine Deadline soll in diesem Fall gar nicht negativ klingen. Sie hilft dir einfach, die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass du das, was auch immer du mit der Deadline verbindest, auch umsetzt und zwar überhaupt. Ggfs.. wird es dann mal ein halbes Jahr später – aber du beginnst immerhin anstatt alles immer wieder auf später zu schieben.

,4. Versuchen

“Ich versuche es…” Versuchen ist genauso sabotierend wie “irgendwann”. Wie Meister Yoda schon gesagt hat: “Tu es oder tu es nicht – es gibt kein versuchen”. Wir halten uns mit diesem Wort gerne das ein oder andere Hintertürchen offen, um zu sagen: Ok, wenn ich es dann doch nicht mache oder es doch nicht schaffe, dann ist es ja nicht schlimm. Wir wollen uns selbst vor Enttäuschung schützen und auch bloß von Außen keine Kritik hören! 

Entweder setzt du dich auf den Stuhl oder du setzt dich nicht hin, entweder gibst du 100 Euro im Monat weniger aus oder du tust es nicht. Hör auf mit dem Wischiwaschi Zeug a la: Ich versuche etwas sparsamer zu leben, ich versuche grade wieder abzunehmen – What the fuck? Willst du es oder willst du es nicht? Wenn ja, dann mache es auch und streiche VERSUCHEN einfach aus deinem Wortschatz. 

Merke dir diesen Satz: Im Versuchen steckt immer schon das Scheitern! Wenn du also Scheitern willst, dann verwende das Wort Versuchen! 

 

5. ABER

“Ich würde gerne XY tun, ABER….” Du würdest dich gerne selbstständig machen, aber du weißt nicht wie? Du würdest gerne sportlicher sein, aber du bist zu faul? Mit dem Wort ABER streichst du im Prinzip alles, was du voranstellst. Ich habe viel Geld, aber ich gebe auch superviel aus. Egal, was es ist. Das ABER zeigt dir, dass das, was du davor gesagt oder geschrieben hast, nicht der Wahrheit entspricht. Ich hatte mit 17 Mal eine kurze Beziehung und der Typ sagte mir damals: Weißt du, du bist mir echt wichtig, ABER, es geht ganz schön ins Geld, wenn ich dich immer besuchen komme. What the fuck? Wir haben uns übrigens einen Tag später getrennt. Nach einem Tag und einer Nacht heulen war ich drüber hinweg – Jahre später habe ich ihn an der Polizeiakademie im Studium wieder getroffen. Sah immer noch gut aus, aber ich musste innerlich extrem lachen über dieses damalige Gespräch, bei dem ich das Wort ABER wohl das erste mal am eigenen Leib erfahren durfte. Also versuch mal darauf zu achten, wann du es nutzt und ob du ohne diese Rechtfertigungen vielleicht umsetzungsstärker und erfolgreicher wärst. Man kann es auch ganz super durch das Wort UND ersetzen. Du bist mir echt wichtig und es geht ganz schön ins Geld. Die Schlussfolgerung: Ok, wir haben ein Problem. Lass es uns lösen. In diesem Fall war ich ihm jedoch gar nicht wichtig genug, daher kam die leere Phrase einfach um das, was danach kommt etwas abzumildern!

6. OB

Da kommen wir perfekt zum nächsten Wort. Nämlich das Wörtchen OB. Denn am obigen Beispiel mit dem Thema “Du bist mir wichtig und es geht ganz schön ins Geld” und dem daraus resultierenden Gespräch könnte man direkt fragen “WIE lösen wir das Problem. Wann immer du aktuell noch OB nutzt, eröffnest du dir das Hintertürchen, dass es entweder klappt oder nicht klappt. Das heißt, dein Hintertürchen trägt groß das Wort “NEIN” darauf. Ich weiß nicht, OB ich erfolgreich sein kann. Ich schaue mal, ob ich mehr Kunden anziehen kann. Wenn du OB nun durch WIE ersetzt, dann läuft der Hase schon anders. Ich weiß nicht, wie ich erfolgreich sein kann (ich kann es jedoch lernen). Ich schaue mal, WIE ich mehr Kunden anziehen kann. Du eliminierst also das NEIN und bist gedanklich voll im JA Modus. Da unser Gehirn eine Problemlösungsmaschine ist, wird es dir helfen, die richtigen Antworten zu finden. Also Good Bye “OB”, Hallo “WIE”.

Fazit

Um wirklich erfolgreich zu werden und zu der Frau, die du sein willst, ist das Ändern deiner Worte im Inneren als Gedanken sowie im Außen als gesprochene Sprache das Wichtigste, das du lernen kannst und solltest. Durch Achtsamkeitspraxis wie Meditation, Journaln und auch dem Austausch mit einem Coach hilfst du dir dabei, deine Sabotage Worte zu identifizieren und dann mit viel Übung nach und nach zu ändern! 
 
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