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Eigentlich hast du alles, was du brauchst? Doch tief in dir hast du das Gefühl “Da geht noch mehr!”? Genau dieses Gefühl hatte ich auch lange. Ich war immer rastlos und wusste, dass da noch mehr auf mich wartet. Aber ich wusste einfach nicht was. 

Bis ich mir eine kraftvolle Vision für mein Leben kreiert habe – in jedem Lebensbereich um genau zu sein. Ich habe festgelegt, wer ich eigentlich sein möchte und welches Leben ich mir erschaffen möchte! 

Und seitdem hat sich so vieles zum positiven verändert, dass ich unbedingt mit dir teilen möchte, wie man seine Vision findet und warum eine Vision so wichtig ist, um Ziele im Leben zu erreichen. 

Warum es wichtig ist, eine Vision für das eigene Leben zu haben

 

Hierzu möchte ich dir gerne eine kleine Geschichte aus meinem Leben erzählen: 

 Ich war schon immer jemand, der gerne Abschlüsse machte, Titel jagte und Dinge erreichen wollte. Meine erste Ausbildung: in der Tasche. Was nun? Ich gehe nochmal studieren. Gesagt, getan. Zack, 3 Jahre später das Diplom in der Tasche. So ging es weiter mit diversen Ausbildungen zur Ernährungsberaterin, Pilates Trainerin, usw. 

Egal, was ich erreicht hatte, ich konnte mich nie ganz darauf ausruhen. Ich habe ein tolles Buch gelesen, in dem ich das folgende Zitat gefunden habe, das ganz gut beschreibt, wie ich mich immer fühlte, wenn ich meine Ziele erreicht hatte: 

 

Ich glaube, eines der schlimmsten Gefühle überhaupt ist, für irgendein Ziel alles zu geben, in der Hoffnung, dass es einen glücklich machen wird, dann dort anzukommen und zu merken, man ist kein winziges bisschen glücklicher als vorher.

Bahar Yilmaz - Du wurst in den Sternen geschrieben

Ich habe festgestellt, dass mir etwas fehlte, was von vielen Coaches gerne der Nordstern genannt wird oder der Kompass für’s Leben. Etwas, was über diesen ganzen Zielen steht. Ich spürte diesen fehlenden Nordstern ganz immens als 2016 mein Vater schwer an Krebs erkrankte und 2017 starb. 

Das allererste Mal in meinem Leben wurde mir meine eigene Endlichkeit bewusst. Mir wurde klar, dass ich eines Tages sterben werde. Und ich nicht einmal wusste, wie viele Tage ich denn noch aufwachen werde und mir eigentlich bleiben. Ich habe relativ lange gebraucht bis ich über diesen bewusst gewordenen Gedanken hinweg war. 

Und dann habe ich mich entschieden, mir mal die ehrliche Frage zu stellen, wer ich eigentlich sein möchte, wenn ich 90 Jahre alt bin (oder vielleicht sogar älter?;) ) 

 

Ich wollte also eine Vision von meinem Leben in allen Bereichen, die mein Leben ausmachen. 

 

Dein Leben ist die Summe  

  • deiner inneren Überzeugungen (auch Glaubenssätze genannt) 
  • deiner täglichen Gedanken
  • deiner Gefühle, die daraus entstehen, 
  • deiner Entscheidungen, die du in der Folge triffst und
  • der Erfahrungen, die du dadurch machst.

Das heißt je nachdem, was in deinem inneren vorgeht, wird sich deine äußere Welt gestalten.

Das bedeutet, dass du deine Realität selbst in der Hand hast. Denn, wenn du es schaffst andere Überzeugungen in deinem Leben zu glauben, dann ändern sich deine täglichen Gedanken, deine Gefühle und du triffst andere Entscheidungen und machst andere Erfahrungen. Dies klingt anfangs erstmal sehr abstrakt. Doch wenn du diese Erfahrung im kleinen machst, dann wirst du erkennen, dass es stimmt und dir steht alles offen. 

 

Ich habe mich jahrelang limitiert und gedacht, dass ich manches nicht schaffen kann und gerade jetzt bin ich mittendrin in einem Prozess. Ich merke, dass ganz vieles eben doch möglich ist und ich so viel mehr schaffen kann, als ich je dachte. 

 

Wenn du eine Vision für dein Leben hast, dann

  • kennst du nach und nach jeden Step auf dem Weg dorthin, 
  • schaffst du es deinen Fokus auf Dinge zu legen, die deiner Vision dienlich sind,
  • und triffst daher bessere Entscheidungen,
  • etablierst du die zu deinen Zielen passenden Gewohnheiten in deinem Alltag
  • wirst du Vertrauen ins Leben haben  

Was eine Lebensvision überhaupt ist​

 

Eine Lebensvision ist das Fundament für deine Ziele. Häufig wird nur für einen oder zwei Lebensbereiche eine Vision kreiert. Ich finde allerdings, dass man für jeden Lebensbereich eine Vision kreieren darf und gerne auch eine all umfassende übergreifende Vision.  

 

Folgende Lebensbereiche bieten sich an, um einzelne Lebensvisionen zu kreieren. Und wenn du diese 9 Bereiche hast, kannst du dir mal überlegen, was das Dach von all dem ist. 

Aber eins nach dem anderen. Hier findest du die 9 Lebensbereiche: 

 

  1. Einstellung & Mindset: Was ist deine Einstellung zum Leben? Hast du ein Motto? Was ist, wenn du komplett mental stark bist?

  2. Liebe & Beziehungen: Welcher Mensch bist du in deiner Partnerschaft & deinen Beziehungen? Was sagen andere Menschen über dich?

  3. Gesundheit & Körper: Wie fühlt sich dein Körper an? Wie siehst du deinen Körper?

  4. Beruf & Business: Wie sieht deine berufliche Erfüllung aus? Gibt es etwas, dass du unbedingt weitergeben möchtest?

  5. Finanzen: Wann bist du finanziell erfüllt und wie möchtest du über Geld denken? Welchen Lebensstandard möchtest du in dein Leben bringen?

  6. Sinn & Spiritualität: An wen oder was glaubst du? Hast du Vertrauen ins Leben?

  7. Umfeld: Sowohl Menschen als auch räumliches Umfeld – Wen hast du in deinem leben, wo lebst du? 

  8. Freizeit & Abenteuer: Was ist deine Leidenschaft? Bei was wirst du nochmal zu Kind? 

  9. Dein Erbe: Was möchtest du hinterlassen, wenn du diese Welt verlässt?

 

 

Lebensvisionen in diesen 9 Bereichen und das Dach darüber sind im Prinzip nichts anderes als einzelne Ziele oder Meilensteine. Aber eine Lebensvision ist im Gegensatz zu einem Ziel eine viel umfassendere Vorstellung des eigenen Lebens und viel weicher gefasst. Bei Zielen arbeitet man oft mit genauen Zahlen, exakten Zeiträumen (vgl. die SMART Formel – spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert).  

 

Eine Vision ist ein Wegweiser für dich. Der Wegweiser sagt dir, in welche Richtung du streben willst. Mit einer Vision kannst du deine Ziele ableiten, Stück für Stück. Gerade, wenn du Probleme hast, dir Ziele zu setzen, dann dient deine Lebensvision als Fundament. 

 

Jedes einzelne Ziel in jedem Lebensbereich führt dich näher an deine Vision ran. 

So kommst du an deine eigene Lebensvision

 

Mit diesen 3 Schritten kannst du deine Lebensvision finden. Gehe dabei gerne Stück für Stück vor (für jeden der 9 Bereiche) oder mache es allgemein für deine übergeordnete Lebensvision. 

1. Vision Board – Die passenden Bilder zu deiner Lebensvision?

 

Ein Visionboard ist ein perfektes Tool, um dich bei der Erschaffung deiner Lebensvision zu unterstützen. Wie du in 5 Schritten zu deinem Visionboard gelangst, habe ich auf meinem Blog www.lovetobefit.de bereits in einem ausführlichen Blogpost beschrieben. Du findest ihn hier: https://lovetobefit.de/in-5-schritten-zu-deinem-visionboard-so-erreichst-du-deine-ziele/

 

Im Gegensatz zu aufgeschriebenen Wörtern arbeitet das Visionboard mit Bildern, Illustrationen und dargestellten Gefühlen. Mit Hilfe von Bildern können wir unser Unterbewusstsein nutzen und nicht wirklich greifbares trotzdem visualisieren. Gerade, wenn du zu den “visuellen Menschen” gehörst, die Dinge sehen müssen, kann dir diese Methode helfen. Außerdem hast du dann direkt etwas an der Hand, das du nutzen kannst, um dich jeden Tag mit deiner Vision zu verbinden. 

 

Wenn du nun erstmal denkst: Boah, nee auf Bastelstunde habe ich so gar keinen Bock, dann frage dich einmal: Hast du deine Ziele bisher nicht erreicht mit den Wegen, die du eingeschlagen hast? Na dann hast du jetzt genau einen, sehr kräftigen Punkt, wieso du es dieses Mal doch auf anderem Wege mit einem Visionboard versuchen solltest! Also: Give it a try! Probier es aus. Viel hast du nicht zu verlieren.

2. Journaling

 

Journaling ist einfach der Oberhammer, wenn wir unser Unterbewusstsein einmal sprechen lassen möchten. Es ist eines meiner wichtigsten Tools, die ich privat nutze. Du setzt dich beim Journaling mit deinen Gedanken und Gefühlen auseinander und kannst sie besser wahrnehmen und wie du weiter oben ja schon gelernt hast, führen deine Gedanken und deine Gefühle zu deinen Entscheidungen, Erfahrungen und somit in der Summe zu deiner Realität.

 

Journaln ist der englische Begriff für Tagebuch schreiben. Doch dabei gibt es verschiede Wege, wie du journaln kannst. Um dabei deiner Lebensvision näher zu kommen, kannst du zum Beispiel Folgendes machen:

  • einfach einmal einen Timer stellen und losschreiben, was dir gerade einfällt
  • Dinge aufschreiben, für die du dankbar bist
  • Die Frage beantworten, was das Positive daran ist, was du bisher erlebt hast im Leben
  • Erfolgserlebnisse und Dinge, die dich glücklich machen  notieren
  • Intentionen aufschreiben (z.B. Ich bin stark)

 

Verrate mir doch gerne in den Kommentaren, ob du dir einen Blogpost speziell zum Journaln wünschst?!?

 

Ich habe dir ein paar tolle Journals rausgesucht, die dir den Einstieg vielleicht etwas erleichtern

Du kannst auch mit einem täglichen Journal arbeiten, wie dem 6-Minuten Tagebuch, das ich fast immer erwähne. Du findest es hier: 

3. Meditation 

Im Alltag denken wir täglich rund 80.000 Gedanken. Die meisten davon laufen aber völlig unbewusst ab. Wir sind wie ferngesteuert. Meditation kann dir dabei helfen, dir viele dieser Gedanken einmal bewusst zu machen. Mit dieser Achtsamkeitstechnik kannst du lernen, den Blick und die Aufmerksamkeit von Außen nach Innen zu richten. 

 

Beim Meditieren kommen ganz unweigerlich Gedanken und gefühle auf. In dem du sie bewusst annimmst und wieder weg schiebst, lernst du auch für den Alltag, dass du dich gedanklich und damit auch in Bezug auf deine Gefühle distanzieren kannst. Du bist dem Ganzen nicht ausgesetzt und kannst Gedanken und Gefühle sogar steuern. 

 

Meditation hilft dir, …

  • die Fernsteuerung auszuschalten,
  • bewusst wahrzunehmen, was du denkst und welche Gefühle daraus entstehen,
  • zu erkennen, dass du nicht Opfer deiner Gedanken und Gefühle bist,
  • zu verstehen, dass du ganz bewusst entscheiden kannst, welche Gedanken du denken möchtest.

 

Ich habe lange Zeit gedacht, dass ich so bin, wie ich bin!  Wann hast du zuletzt gedacht: “So bin ich eben.” oder “So ist das halt!”? Daraus ergab sich eine für mich empfundene Realität über mich, die ich gar nicht mehr in Frage gestellt habe. 

 

Meditation hilft dir, dich wieder mit dem Kraft in dir zu verbinden. Denn wenn wir lernen, unseren Geist zu kontrollieren und zu steuern, dann sind wir unaufhaltsam. 

Hast du eventuell Interesse an einer geführten Meditation speziell zum Thema Vision finden? Dann freue ich mich über deine Nachricht oder deinen Kommentar!

Fazit: 

Stelle dir einmal ehrlich die Frage, wer du eigentlich sein möchtest, wenn du 90 Jahre alt bist.

 

Denn du hast deine Realität selbst in der Hand. Wenn du einen Sinn siehst in deinem Leben, weil du eine große Lebensvision hast, dann erschaffst du dir andere Überzeugungen, dann ändern sich deine täglichen Gedanken, deine Gefühle und du triffst andere Entscheidungen und machst andere Erfahrungen. 

 

Deine Lebensvision hilft dir zu erkennen, was deine nächsten Steps sind und welche Ziele sinnvoll und wertig für dich sind. Deine Lebensvision hilft dir, den Fokus zu behalten und bessere Entscheidungen zu treffen – bessere Entscheidungen in Bezug auf deine täglichen Gewohnheiten. 

 

Mithilfe eines Visionboard, Journaling oder Meditation kannst du das Finden deiner Lebensvision hervorragend unterstützen und so deutlich erfüllter und zielgerichteter durch’s Leben gehen.